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Chronik - das erste Wanderheim
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Das erste Wanderheim

Im Dezember 1918 wurde bei sehr guter Beteiligung eine Wanderung zur Geroldseck unternommen. Man wollte damals, weil der Wunsch der Mitglieder nach einem eigenen Wanderheim immer stärker wurde, ein Taglöhnerhäuschen unterhalb der Burg käuflich erwerben. Aber an der dort kaum zu lösenden Wasserversorgung scheiterte der Kauf.

In den Jahren nach dem 1. Weltkrieg entwickelte die Ortsgruppe eine ungemein rührige Tätigkeit. Eine sehr aktive Laienspielgruppe fand sich zusammen, welche mit ihren Aufführungen ihr Publikum immer wieder begeisterte (z. B. Odilia). Schon im Monatsprogramm der Ortsgruppe vom Oktober 1919 findet man die Worte: „Wobei die Erwerbung eines eigenen Heimes eine dringende  Notwendigkeit ist.“ Immer wieder wurden Wanderungen in die nähere und weitere Umgebung unserer Heimatstadt Lahr unternommen und nach einem Häuschen Ausschau gehalten. Bis nach Oberharmersbach führte der Weg. Ganz besonders wurde aber das Gaisberg- Hünersedelgebiet durchstreift, denn man wollte Anschluss an den Höhenweg 1 gewinnen.

Endlich hatte man am Fuße des Gaisberges ein kleines strohgedecktes Taglöhnerhaus gefunden. Alle waren davon begeistert. Deshalb wurde es sofort gepachtet. Nun erst begann eine Riesenarbeit. Sonntag für Sonntag zog man auf den Gaisberg. Es wurde gemauert und gezimmert, bis das Haus endlich beziehbar war. Die Instandsetzung der Schäden brauchte doch längere Zeit, als man angenommen hatte. Aber noch größer war der Idealismus, mit dem man den Schwierigkeiten zu Leibe rückte.

Am 17. Juli 1921 durfte die wackere Schar unter großer Beteiligung vieler Naturfreunde von nah und fern, zusammen mit der Lahrer Arbeiterschaft bei schönstem Wetter ihre Hauseinweihung feiern.



 
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