Vogesenfreizeit in Freconrupt bei Schirmeck

Am Mittwoch, den 2. November reisten wir bei herrlichem Herbstwetter in Freconrupt an . Noch bevor die Zimmer bezogen wurden, machten wir uns zu einer Rundwanderung auf , um noch den schönen Nachmittag zu genießen.

Am Donnerstag nach dem Frühstück fuhren wir zum Odilienberg und besuchten das Kloster Mont Sainte-Odile, wo wir umfassende Informationen über das Kloster, den Heiligen Berg des Elsass und Odilia, die Patronin der Blinden bekamen. Auch die weite Aussicht über die Rheinebene in Richtung Schwarzwald war hinreisend. Anschließen wurde die Reise über die nördliche Weinstrasse fortgesetzt. Das Ziel war der Affenberg, auf dem mehrere hundert Berberaffen leben. Zu Fuß durch das Freigehege beobachteten wir das Leben und Treiben der Äffchen und viele Gemeinsamkeiten mit uns Menschen konnten festgestellt werden. Die Zeit verging, wie im Flug. Die Rückreise am späten Nachmittag führte über die Route du Vin a´Alsace durch malerische Winzerdörfer mit reizvollen alten Fachwerkhäusern und endete am Abend wieder auf den Naturfreundehaus, wo ein köstliches Abendessen auf uns wartete.

Nach reichlichem Frühstück starteten wir am Freitag nach Kayserberg dem Geburtsort von Albert Schweitzer. Das Städtchen wird von einer mächtigen Burgruine überragt. In den malerischen Gassen und Fachwerkhäusern hat der Advent  mit Stollen, Weihnachtsgebäck und sonstigen Süßigkeiten schon Einzug gehalten. Anschließend setzen wir die Fahrt nach Colmar fort . Bei einem gemütlichen Stadtbummel und einer Pause mit Cafè au lait  genossen wir den Flair der Altstadt, so dass wir uns erst am späten Nachmittag auf die Rückreise machten. Am Abend  trafen wir dann die restlichen Teilnehmer, die erst heute angereist waren. Bei leckerem Abendessen und gemütlichem Beisammensein mit den Freunden der Naturfreunde Schiltigheim ließen wir den Abend ausklingen.

 

Am Samstag stand ein Ausflug ins Steintal nach Fonday-Waldersbach auf dem Plan, wo wir auf  den Spuren von Pfarrer Jean Frèdèric Oberlin unterwegs waren. Nach dem Besuch der Kirche und des Friedhofs in Waldersbach fuhren wir zum Oberlin Museum, wo man heute, wie im 18. Jahrhundert - zur Zeit Oberlins, Kinder durch verschiedene Spiele und Aktivitäten zum Mitmachen anregt. Außerdem begeisterten Jung und Alt viele Spielzeuge, Knobelspiele und andere Gegenstände, die es früher schon gegeben hatte und jetzt unseren Kindern, wie auch uns als Neuheit verkauft werden.

Unter dem Motto „Spielen lernen oder spielend lernen“ wurden damals Kinder auf das Leben vorbereitet. Es entstanden in diesem Tal die ersten Strickstuben, eine frühe Form von Kindergarten.

Nach einem spannenden und informativen Tag kehrte die Truppe am späten Nachmittag wieder auf das Haus zurück.

 

Am Sonntagmorgen unternahmen wir bei herrlichem Sonnenschein noch ein Spaziergang durch Freconrupt.  Nach der Rückkehr wurden wir wiederum mit einem köstlichen und reichhaltigen Mittagessen, sowie dem Sonntagnachmittags Kaffee von unseren Freunde verwöhnt.

Rückblickend waren es wieder informative Tage für Alt und Jung, die uns wieder die wechselvolle Geschichte zwischen Deutschland und Frankreich näher brachte, sowie die

Schönheiten des Elsaß und der Rheinebene auf franz. Seite genießen ließ.

 

Der Abschied fiel uns am späten Nachmittag sehr schwer, denn die Betreuung und Verpflegung von den Freunden der Naturfreunde Schiltigheim war wieder einmal genial und alle freuen sich schon auf das Wiedersehen im nächsten Jahr.

 
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